Zuckerfalle

Achtung, Zuckerfalle!

Süß, fett und viel – darauf sind wir evolutionsbedingt ausgerichtet. Süßer Geschmack vermittelt dem menschlichen Körper Genuss und Sicherheit. Kurzfristig ist man im 7. Himmel, aber dann kommt schon das schlechte Gewissen. Achtung, Zuckerfalle! „Süß“ macht einfach glücklich, und deshalb will man es immer wieder erleben, auch wenn das Sättigungsgefühl bereits erreicht ist.

Brauner oder weißer Zucker?

Der braune Zucker ist unraffiniert, aber chemisch ident mit dem weißen Zucker. Er ist daher weder besser noch schlechter als der weiße Zucker.

Zucker gibt es viele: Laktose, Fruktose, Maltose, Maissirup, Galaktose, High Fructose Corn Sirup (HFCS-Sirup) und Xylose. Leider ist in vielen Lebensmitteln im Supermarkt Zucker versteckt, auch in denen er nicht vermutet wird. In den Light-Produkten wird Fett durch Zucker ersetzt. Ganz ohne Zucker geht’s auch wieder nicht, denn unser Gehirn braucht Zucker für seine Denkleistungen.

Was bedeutet Heißhunger?

Sie kennen bestimmt das Gefühl des Heißhungers, wo Sie alles auf einmal essen könnten. Fazit: Ihr Zuckerspiegel ist im Keller! Fügen Sie Ihrem Körper nun große Zuckermengen zu, werden Ihnen wahrscheinlich sofort Glückshormone einschießen, da das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert wird. Doch ein Übermaß an Zucker bewirkt verlangsamtes Denken, Müdigkeit und auf Dauer Fettleibigkeit.

Wie wirkt sich Zucker auf die Haut aus?

Wer sich häufig von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln ernährt und schlechte Kohlenhydrate wie Weißmehlprodukte zu sich nimmt, der hat ein glattes, faltenfreies Gesicht. Doch der Zucker lässt die Haut altern, denn die kollagenen Fasern der Haut verzuckern. Die Spannkraft geht verloren.

Wenn Sie nicht auf die Süße des Lebens verzichten wollen, dann greifen Sie zu XYLIT, dem gesunden Birkenzucker, der nur halb so viele Kalorien hat. Honig hat seinen guten Ruf verloren, da er bis zu 44% Fruktose enthält. Fruktose ist nämlich doppelt so süß wie Glukose. Keine Sorge, Obst ist trotzdem gesund, auch Obst-Smoothies, sofern sie nicht in zu großen Mengen getrunken werden.

© Dr. Susanne Altmann 2017