Weg mit dem Handybuckel!

Weg mit dem Handybuckel!

SMS und E-Mails lesen und schreiben, etwas im Internet recherchieren, in Facebook nachschauen, ob es Neuigkeiten gibt, fotografieren, Fotos durchschauen und dergleichen. Das hypnotisierte Starren auf das Handy hat unschöne Folgen. Für viele, denn fast jeder zweite Österreicher besitzt ein Handy oder auch mehrere … und nützt es durchschnittlich etwa zwei Stunden am Tag. Und wie viele Stunden schauen Sie täglich in Ihr Handy? Und vor allem in welcher Haltung? Haben Sie sich schon mal beobachtet, wie Sie in Ihr Handy schauen bzw. tippen?

Der unschöne Smartphone-Nacken

Die typische Handy-Haltung sieht so aus: vorgeneigter Kopf bzw. nach vorne hängender Nacken und einfallende Schultern.

Und die Folgen: Schulter- und Nackenverspannungen, Kopfschmerzen und ein unschöner HANDY-BUCKEL.

Unser Kopf wiegt etwa 5 kg, und wenn wir ihn ständig nach vorne beugen, um in unser Handy zu schauen, wirkt sich das unangenehm auf die Wirbelsäule und unsere Haltung aus.

Wie sind diese Haltungsschäden vermeidbar:

  • Kopf hoch, und kein hängender Nacken!
  • Hände hoch, und Handy  in Augenhöhe bringen!
  • Gezielte Übungen gegen den Handybuckel!
  • mehr Aufmerksamkeit auf die Körperhaltung!
  • und zu guter Letzt: das Handy öfter mal weg lassen!

Übungen gegen den Handbuckel im Stehen oder Sitzen:

1. Nacken lang machen, langsam den Kopf nach vorne neigen und Kinn zur Brust ziehen; dabei kräftig die Schultern nach hinten unten ziehen; in dieser Position für ca. 15-20 sec verharren, zurück zur Ausgangsposition und Dehnung 7-10x wiederholen

2. Kopf so weit wie möglich nach rechts neigen und linke Schulter kräftig nach unten ziehen; ca. 15-20 sec in dieser Position verharren, zurück zur Ausgangsposition und Dehnung 7-10x wiederholen.

3. Rechten Arm hinter den Kopf bringen, Ellbogen zeigt nach oben, Handfläche zwischen die Schulterblätter legen; mit der linken Hand den Ellbogen umfassen und leicht nach unten entlang der Wirbelsäue ziehen; Dehnung ca. 15-20 sec halten und Seite wechseln.

© Dr. Susanne Altmann 2017