Brennessel - ein köstliches Heilkraut

Die Brennessel – Unkraut oder Wunderkraut?

Die Brennessel ist vielen bekannt als lästiges Unkraut, das noch dazu ‚brennt‘. Doch dieses zu Unrecht als Unkraut bezeichnete grüne Kraut hat auch heilende Wirkung, und zwar nicht nur deren Blätter, sondern auch deren Samen. Dieser enthält viele Vitamine (A, B, C und E), Kalium, Kalzium, Eisen, Chlorophyll sowie Carotinoide. Aus diesem Grund sind die Brennesselsamen immunstärkend, blutreinigend, anregend, entschlackend, helfen bei Müdigkeit und Harnwegsinfekten und regen das Haarwachstum an. Männer dürfen sich insbesondere über deren Wirkung als Aphrodisiakum freuen.

Nehmen Sie mind. 1-2 TL Brennesselsamen täglich zu sich!

Sie können die Samen auch über Salate oder aufs Brot streuen oder in Ihr Müsli geben.

Die Brennesselsamen werden im August geerntet. Die Erntezeit für die Blätter ist jedoch vom Juni bis Dezember. Ziehen Sie für die Ernte der Brennesselsamen immer Handschuhe an! Geerntet werden sie am besten, indem man sie von unten nach oben inklusive der Blätter abstreift. Einen Tag später ‚brennen‘ die Brennesseln auch (fast) nicht mehr und die Blätter können ohne Handschuhe entfernt werden. Trocknen Sie die Brennesselsamen am besten in der Sonne. Nach wenigen Tagen fallen die Samen von selbst ab oder können leicht abgerieben werden. Aufbewahrt werden diese wertvollen Samen am besten in einem luftdicht verschlossenen Gefäß.

Die Brennessel – vom Unkraut zum natürlichen Heilmittel!

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© Dr. Susanne Altmann 2017